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3. Oktober: Was sind das für „Antifaschisten“? Was sind das für „Linke“?

Am 3. Oktober forderten auf parallelen Demonstrationen und Kundgebungen in Berlin und Stuttgart mehr als 35000 Menschen „Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg! Für Frieden, demokratische Rechte und soziale Sicherheit!“ 15000 Menschen waren es auf dem Schlossplatz in Stuttgart.
Die Botschaften der Demo-TeilnehmerInnen waren sonnenklar: Stoppt die Kriege! Diplomatie statt Bomben! Schluss mit Hochrüstung! Keine Wehrpflicht! Wir brauchen keine „Kriegstüchtigkeit“ sondern Friedensfähigkeit. Wir wollen niemanden ruinieren, sondern brauchen partnerschaftliche Beziehungen fairer Zusammenarbeit mit allen Nachbarländern.

In Stuttgart kam es nach einem friedlichen Verlauf von Auftaktkundgebung und Demonstration durch die Innenstadt zu einem Zwischenfall der besonderen Art, wie ihn Teilnehmer und Demoleitung in der Friedensbewegung noch nie erlebt hatten:
Unter den Teilnehmern war ein sich als „Antifa“ darstellender Block mit etwas mehr als 20 Jugendlichen. Diese machten sich bei Beginn der Rede von Sevim Dağdelen – die auch als BSW-Vertreterin auftrat – mit lautstarken Zwischenrufen bemerkbar, darunter ironischerweise auch „Hoch die internationale Solidarität!“. Sevim behielt auf der Bühne Nervenstärke und stimmte kurz mit ein.
Was dann aber folgte, war dramatisch. Mehrere Vermummte aus diesem „Schwarzen Block“ versuchten die Bühne zu stürmen und verursachten zunächst ein Handgemenge mit der Demoleitung. Die hinter der Bühne anwesende Bereitschaftspolizei war schnell zur Stelle und überwältigte mindestens zwei Personen, die anschließend abgeführt wurden. Gegen weitere Jugendliche wurde bei dem Versuch, die Bühne zu stürmen, von der Polizei Pfefferspray eingesetzt. Betroffen war davon aber auch die Demoleitung. Darauf wies Dieter Lachenmeyer als verantwortlicher Veranstaltungsleiter von der Bühne aus hin. Er kritisierte den Einsatz der Polizei als überflüssig und forderte sie auf, den Kernbereich des Kundgebungsplatzes für eine ungestörte Fortsetzung unverzüglich zu verlassen.

Derzeit in den sogenannten Social Media kursierende Rechtfertigungen – sei es von jenem OTKM selbst, sei es aus der Vorstandsreihe der LINKEN – können wir nicht nachvollziehen. Aus unserer Sicht war es eine politisch äußerst dumme Störung, die genau die Bilder erzeugte, die die herrschenden Medien gerne aufgreifen, insbesondere wenn es um Protest gegen ihre Kriegsvorbereitungen und Kriege geht. 

Was soll das für ein Antifaschismus sein, mit dem dieser ominöse OTKM dort auftritt? In dem vorgeschobenen „stringenten“ Kampf gegen die AfD können wir nur eine Undifferenziertheit, einen Dogmatismus erkenne, wie er gerade von diesen pseudolinken Kreisen gerne abgelehnt wird. Wo war diese Stringenz am 26. September auf den Kundgebungsplätzen, wo Gewerkschaftsvertreter sprachen, deren Betriebsräte a) israelisch-deutsche Waffenproduktion befürworten und b) seit Aufkommen der AfD den Kampf dagegen im Betrieb aus Angst vor Mitgliederverlust nicht wirklich aufnehmen? Mainstreampresse, bürgerliche Reaktion und Faschisten reiben sich die Hände und lachen sich im Anblick der gelieferten Stutggarter Bilder den Arsch voll und die Polizei konnte die Störung dazu nutzen, zu filmen etc. So geht Spaltung der Linken und der Friedensbewegung! Aber: ¡No pasaran!

Sevim Dağdelen konnte nach kurzer Unterbrechung ihre Rede fortsetzen. Man kann ja unseres Erachtens in der politischen Bewertung des BSW total konträrer Meinung sein, aber Sevim ist für uns eine nicht nur „untadelige“, sondern äußerst engagierte Kämpferin getreu dem Schwur von Buchenwald gegen Faschismus und Krieg. Genau aus dieser Haltung heraus hat sie die in Sachen Kriegsvorbereitungen immer wieder schwankende Linkspartei verlassen. Ihr Redebeitrag war zielgerichtet zum Motto der Veranstaltung, wie so oft scharf pointiert. Er bekam sehr großen Applaus. Die anfangs noch lautstarken Zwischenrufe aus dem „Schwarzen Block“ verstummten bald mit den weiteren Redebeiträgen von Jules El-Khatib (Deutsch-Palästinensische Gesellschaft) und Mark Ellman (DKP, GEW BY). Als Reinhard Frankl (GEW Aschaffenburg) seine Abschlusslieder zum Mitsingen anstimmte, hatte sich dankenswerterweise auch die Polizei aus dem Kernbereich des Veranstaltungsgeländes zurückgezogen.

Quelle: www.friedensvernetzung-suedwest.de
Artikel dazu: jungewelt.de; nachdenkseiten.de;

September – der DGB mobilisiert zur Teilnahme am Antikriegstag (01.09.) und zum bundeweiten Aktionstag gegen den Sozialabbau (26.09.)

Der DGB zum Antikriegstag 2026 am 1. September:

Seit 1957 wird in Deutschland am 1. September an die Schrecken des Ersten und Zweiten Weltkriegs sowie an die schrecklichen Folgen von Krieg, Gewalt und Faschismus erinnert. An jedem 1. September machen der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften seitdem deutlich: Die deutschen Gewerkschaften stehen für Frieden, Demokratie und Freiheit. Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus! Der diesjährige DGB-Aufruf zum Antikriegstag steht unter dem Thema: „Friedensfähig statt kriegstüchtig! Gemeinsam für Völkerverständigung, soziale Gerechtigkeit und eine Welt ohne Krieg.“

+ Erklärung_des_Deutschen_Gewerkschaftsbundes_zum_Antikriegstag_am_1._September_2026.pdf +

+ Alle Infos zum Antikriegstag am 1. September 2026 | Netzwerk Friedenskooperative +


DGB und IG Metall rufen zu einem bundesweiten Aktionstag gegen Sozialabbau am 26.09. auf

Der Deutsche Gewerkschaftsbund und seine Mitgliedsgewerkschaften rufen unter dem Motto „Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.“ zu einem bundesweiten Aktionstag auf. Am 26. September finden in 15 Großstädten Kundgebungen statt. Gemeinsam setzen wir Gewerkschaften ein deutliches Zeichen für einen starken Sozialstaat, sichere Arbeitsplätze, gute Arbeitsbedingungen und den Schutz von Arbeitnehmerrechten.

Rednerin: Christiane Benner, Vorsitzende der IG Metall
Ort: Kornmarkt in Nürnberg
Zeit: 12:00-15:00 Uhr

Redner: Jürgen Kerner, Zweiter Vorsitzender der IG Metall
Ort: IG Metall-Haus (Alte Jakobstraße 149, 10969 Berlin) zum Roten Rathaus
Zeit: 12:00 Uhr

Redner: Ralf Reinstädtler, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall
Ort:  Demo am Bürgerpark, Kundgebung am Schlossplatz
Zeit: Demo 11:00 Uhr, Kundgebung 12:00

DGB-Kundgebungen am 26.9.26 – Bundesweit gegen Sozialabbau | DGB

Friedensfähig werden – Atomwaffen abschaffen!

Quelle und weitere Informationen: Aktuelle Ausgabe von Sand-Im Getriebe / Seite 17/18

Hiroshima und Nagasaki – Gedenktage am 6. und 9. August 2026

Am 6. und 9. August 1945 wurden die Städte Hiroshima und Nagasaki Ziel der ersten und bislang einzigen Atombombenabwürfe. Etwa 92.000 Menschen starben sofort, ca. 130.000 weitere Menschen starben bis zum Jahresende an den Folgeschäden. Auch 80 Jahre danach gedenken wir der Opfer. Sie mahnen uns, für eine Welt ohne Atomwaffen einzutreten. Doch noch immer gibt es weltweit 12.000 Atomwaffen von denen etwa 1.800 in ständiger Alarmbereitschaft gehalten werden und der Menschheit innerhalb weniger Minuten ein Ende bereiten können.
Das Ende des Zeitalters der Atomwaffen ist auch heute noch in weiter Ferne. Das Inkrafttreten des Atomwaffenverbotsvertrages (AVV) in 2021 lässt uns Hoffnung auf eine atomwaffenfreie Welt schöpfen. Mittlerweile wurde der Vertrag bereits von 73 Staaten ratifiziert. 25 weitere Staaten haben ihn bereits unterzeichnet (Stand: Mai 2025).
Die Botschaft, die der Atomwaffenverbotsvertrag in die Welt sendet, ist eindeutig: Die humanitären Folgen eines Einsatzes von Atomwaffen sind inakzeptabel. Deshalb müs sen wir die Atomwaffen abschaffen – bevor die Atomwaffen uns abschaffen. Diese Botschaft richtet sich auch an die
Bundesregierung, welche sich bis heute weigert, die US-amerikanischen Atomwaffen aus Büchel abziehen zu lassen und dem Verbotsvertrag beizutreten.

Alle Infos zum Hiroshima und Nagasaki Gedenktag am 6. und 9. August 2026 | Netzwerk Friedenskooperative: Aufrufe – Termine – Erklärungen – Redebeiträge – Kundgebungsorte

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SiG 161 – Globalisierungskritscher Newsletter

SiG 161 | Sand im Getriebe (40 Seiten – pdf-Dokument)

Themen

Von Bandung zu BRICS

  • Ingeborg Schellmann: Einleitung
  • Walden Bello und Shalmali Guttal: Der lange Marsch von Bandung zu den BRICS
  • Tricontinental: Eindringlinge in einer fremden Welt
  • Rede vom Präsidenten Sukarno auf der Bandung-Konferenz 18. April 1955

Gutes Leben für alle statt Überfluss für einige

  • Oxfam: Mit Straflosigkeit und Ungleichheit Schluss machen
  • Attac Frankreich: Unsere engagierte Freundin Susan George ist von uns gegangen
  • Sabiene Jahn: Jean Ziegler – Der Mensch, der nicht wegsehen wollte
  • Weltsozialforum 2026 in Cotonou (Benin)
  • Bernard Cassen

Friedensfähig werden

  • Atomwaffen abschaffen!
  • Kazumi Matsui, Präsident der Bürgermeister für den Frieden (Mayors for Peace)
  • Manfred Böhm: Dringende Warnung aus Castel Gandolfo: Entmachtet die Militär-KI!
  • 11. Überprüfungskonferenz der Vertrags-staaten zum Atomwaffensperrvertrag
  • Rheinmetall entwaffnen!
  • I. Schellmann: Sanktionen der EU gegen eigene Bürger treiben diese in eine totale Isolation
  • NEIN bleibt NEIN! Keine Mittelstreckenwaffen!
  • Jeffrey Sachs: Offener Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz: Es ist Zeit für Diplomatie
  • German Foreign Policy: Deutschlands Rüstungsdurchmarsch
  • Christoph Butterwegge: Gerechtigkeit durch Erhöhung der sog. Reichensteuer?
  • Tobias Weißert: Sozialkahlschlag für Großmachtziele
  • Ulrike Eifler: Die Perspektive des Friedens
  • Stärkung der nationalen und internationalen Gewerkschaften gegen Militarisierung und Kriegsgefahr
  • NO G7 – Welfare, not warfare! Für Frieden, Gerechtigkeit, Solidarität
  • Attac Frankreich: Gegen die Kriegsgewinnler und ihre Welt

Westasien – Palästina

  • German Foreign Policy: Deutschland: Beihilfe zum Angriffskrieg gegen den Iran
  • Libanon: Rahmenabkommen gleicht einer Kapitulation
  • Sylvain Henry: Tel Aviv macht keinen Hehl aus seinen Bestrebungen, die Grenzen im Nahen Osten neu zu ziehen
  • Palestinian Centre for Human Rights: Tausend Tage Genozid im Gazastreifen
  • Ahmed Abu Amsha: WE WILL REBUILD GAZA
  • Folter in Israel: Klinikdirektor Hussam Abu Safija in Lebensgefahr
  • Deutschland verhindert EU-Sanktionen gegen Israel
  • Leïla Shahid – Nachruf

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Gewerkschaften für den Frieden: Konferenz in London und Würzburg – DGB-Beschlüsse – Veranstaltungshinweise

I. Gewerkschaftskonferenz am 24. und 25. Juli in Würzburg – Den Frieden gewinnen und nicht den Krieg

Vom 24. bis 25. Juli tagten in Würzburg weit mehr als 250 Friedensaktivist*innen aus nationalen und internationalen Gewerkschaften. Per Video-Streaming konnten viele Interessierte die Tagung mitverfolgen. Zu den friedenspolitisch engagierten Referent*innen und Podiumsteilnehmer*innen zählten Vertreter*innen aus Gewerkschaften, politischen Parteien, Friedensorganisationen, Wissenschaft und Bildung. Das Publikum wurde in die Konferenz einbezogen. In den Pausen kam es zu Gesprächen unter den Teilnehmenden. Das Ziel der Konferenz bestand darin, der Militarisierung, der Aufrüstung und dem massiven Sozialabbau entgegenzuwirken sowie sich für die Stärkung friedenspolitischer und antimilitaristischer Kräfte in nationalen und internationalen Gewerkschaften einzusetzen. Die Vorstellungen für den gewerkschaftlichen Weg zum Frieden unterschieden sich teilweise. Es gab jedoch weit mehr Übereinstimmungen in den Debatten. In den Jahren zuvor hatten bereits Gewerkschaftskonferenzen für den Frieden in Hanau, Stuttgart und Salzgitter stattgefunden.

Rückblick – Publikationen:

Einladung zur Konferenz: Den Frieden gewinnen, nicht den Krieg! – Rosa-Luxemburg-Stiftung

Programm der Konferenz: https://info.rosalux.de/download/9zjym/S-84eecd2a-0a6b-4576-b52f-2326f3725413_WebShop%20-%20Flyer%20Friedenskonferenz.pdf

24. Juli – Livestream
25. Juli – Livestream
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KoPI Pressemitteilung: Kritische Stimmen deutscher Politiker zur Israel-Politik Deutschlands

Nachdem deutsche Medien bereits seit einiger Zeit zunehmend kritisch über den Umgang des Staates Israel mit den Palästinenser:innen berichten, scheint endlich auch in der deutschen Politik ein Umdenken einzusetzen:

  • In ihrem Parteitagsbeschluss vom 19.6.26 fordert die Partei Die Linke die Bundesregierung auf, sich mit ihrer Israel-Politik an die Gutachten und Urteile der beiden Haager Gerichtshöfe zu halten, von denen einer z.B. 2024 die völkerrechtswidrige israelische Besetzung von Westbank, Ostjerusalem und Gaza feststellte und von Israel deren sofortige Beendigung verlangte. Die Linke setzt sich außerdem dafür ein, „die Handlungsfähigkeit der Vereinten Nationen und ihrer Organisationen, insbesondere der UNRWA, gegen politischen Druck und Finanzierungsentzug aktiv [zu] verteidigen.“ Ferner unterstützt sie die Genozid-Klage Südafrikas gegen Israel und fordert in diesem Zusammenhang die unverzügliche Einstellung jeder militärischen Zusammenarbeit. Nicht zuletzt stellt sich die Partei „gegen staatliche Angriffe sowie die strukturelle Unterdrückung palästinasolidarischer Positionen, etwa durch Versammlungsverbote, Polizeigewalt oder politische Einschüchterung“; denn friedlicher Protest sei ein legitimes Mittel politischer Auseinandersetzung.
  • 48 Bundestagsabgeordnete verschiedener Parteien haben auf Initiative der SPD-Abgeordneten Adis Ahmetović und Isabel Cademartori einen Brief an den israelischen Staatspräsidenten Isaac Herzog geschrieben, in dem sie sich für die unverzügliche Freilassung des palästinensischen Kinderarztes Dr. Hussam Abu Safiya und vieler anderen Ärztinnen und Ärzte einsetzen, die in israelischen Gefängnissen inhaftiert sind.
  • Der Erhard-Eppler-Kreis der SPD fordert: „Deutschland darf sich nicht hinter Netanjahus Regierung stellen“; und er beklagt u.a., dass Deutschland auf EU-Ebene Entscheidungen immer ausbremst, wenn es um „Handelsbeschränkungen für Waren aus den besetzten Gebieten, die teilweise Aussetzung des Assoziierungsabkommens [sowie] Sanktionen gegen gewaltbereite Siedler und einzelne Minister“ geht.

Der „Deutsche Koordinationskreis Palästina Israel“ (KoPI), in dem sich bundesweit 38 Vereine und Gruppierungen zusammengefunden haben, die sich „Für ein Ende der Besatzung und für einen gerechten Frieden“ in Nahost einsetzen, begrüßt diese Schritte ausdrücklich und fordert ein grundsätzliches Überdenken der deutschen Nahost-Politik. Denn

  • die Menschen- und Völkerrechtsverletzungen in den besetzten palästinensischen Gebieten sind seit Jahrzehnten dokumentiert;
  • die genozidale Tendenz der gegenwärtigen militärischen Aktionen der israelischen Armee im Gazastreifen wird längst auch von israelischen Juristen und Historikern als solche anerkannt;
  • das Ziel einer völkerrechtswidrigen Annexion des Westjordanlands ist aufgrund der gegenwärtig enorm zunehmenden Siedlungstätigkeit, verbunden mit ausufernder Siedlergewalt, nicht mehr zu leugnen.

Es ist höchste Zeit, dass die Bundesregierung wirksame Maßnahmen ergreift und ihrer nach internationalem Recht bestehenden Pflicht nachkommt, sich effektiv und nachdrücklich für die Einhaltung des Völkerrechts einzusetzen.

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Solidarität mit der Jüdischen Stimme

6 February 2026

Solidarität mit der Jüdischen Stimme! Gemeinsam gegen Hetze und Verbotsdrohungen.

https://openletter.earth/de/solidaritat-mit-der-judischen-stimme-gemeinsam-gegen-hetze-und-verbotsdrohungen-14845d08

„Wir, die Unterzeichnenden, möchten klar und deutlich unsere Solidarität mit dem Verein ‚Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost‘ zum Ausdruck bringen. Immer wieder wird der Verein von deutschen Institutionen und Medien verleumdet und verfolgt, da er als jüdische Organisation unbequeme anti-zionistische Positionen vertritt und sich klar gegen die Politik Israels gegenüber den Palästinensern ausspricht. Das stört die deutsche Erzählung einer erfolgreichen Aufarbeitung des Nationalsozialismus.

Doch nicht nur der Verein selbst wird verfolgt, sondern auch Organisationen und Veranstaltungsorte, die mit ihm zusammenarbeiten. Dabei bleibt es nicht bei verbalen Attacken, sondern es gibt auch reale Konsequenzen: Dazu zählen der Entzug von Fördergeldern, die Kündigung von Räumen und die Ausladung von Referentinnen und Referenten. Die Einstufung der Jüdischen Stimme als „gesichert extremistisch“ durch den Verfassungsschutz Anfang 2025 war eine weitere Eskalationsstufe.

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SiG 160 – Globale Unruhen und Widerständegegen die US-imperiale Macht

Zum NEWSLETTER SAND IM GETRIEBE – Sig-160.pdf

Deutschsprachiger Newsletter über internationale globalisierungskritische Bewegungen (06.02.2026)
Sand im Getriebe 160
Der Newsletter „Sand im Getriebe“ ist ein Medium für Menschen, die eine Welt jenseits der
neoliberalen Globalisierung verwirklichen wollen. Er gibt Texten von Autorinnen und Autoren
unterschiedlicher Gesinnung einen gemeinsamen Ort.
Website: www.sand-im-getriebe.org / E-Mail: sand-im-getriebe@posteo.de


Vorwort des Newsletter SAND IM GETRIEGE: Stärke des Rechts oder Recht des Stärkeren?

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Aufruf und Programm zu Protesten gegen die NATO-Sicherheitskonferenz am 14.02.2026 „Stoppen wir den Rüstungswahnsinn!“

Aufruf als PDF
Programm
Online Unterstützung
Unterstützerinnen

Aufruf des Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz 2026

Demonstration und Protestkette am 14. Februar 2026 in München

Die Kriegsangst wird geschürt, jeden Tag eine neue Bedrohung: Drohnensichtungen, Sabotagemeldungen, Alarmismus – auf Basis von Falschbehauptungen statt Fakten. Ein neuer kalter Krieg wird heraufbeschworen. Alles um von sozialen Kürzungen und der endgültigen Militarisierung der Gesellschaft abzulenken. Wir sollen den Gürtel enger schnallen, am besten auf Kanonen wohnen und die Wehrpflicht schlucken.

Mit der Behauptung, Russland wolle die NATO angreifen, wird eine Aufrüstungsorgie begründet. Der abgewählte Bundestag schrieb unbegrenzte Sonderschulden ins Grundgesetz. So soll das Land „kriegstüchtig“ gemacht werden.
Das zielt auf das Führen von Angriffskriegen mit der Gefahr eines Weltkriegs. Zur Verteidigung wäre das nicht notwendig.

Die Military Balance 2025-Studie1 belegt eine zwei- bis dreifache Überlegenheit der NATO gegenüber Russland im konventionellen Bereich. Selbst die US-Geheimdienste sagen, dass es keine Hinweise darauf gibt, dass Russland die NATO angreifen wolle. Die gegenteilige Behauptung ist reine Propaganda. ……. Aufruf als PDF

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